Hhhhhhhhhhhhhmpffffffffffffff…
….nein, das ist kein Schnarchen. Das ist das Geräusch, an dem Frauchen mich unter dem Schnee erkennt. Ich kann es wirklich nicht mehr sehen. Wie sehr wünsche ich mir wieder die lauen Sommerabende, an denen ich bis tief in die Nacht draußen sein kann, ohne kalte Füße, eine kalte Zunge und tausend Flöckchen auf meinem Popo zu haben.
Mein Urlaub war, und da bin ich ja beim eigentlichen Thema heute, sehr angenehm. Es gab nämlich keinen. Also, doch, wir waren alle drei Zuhause, aber wir sind nicht weggefahren, weil nämlich das gute Schloss Teschow eingeschneit war. Meine Oma, die gemeinsam mit Opa mitfahren wollte, hatte zwar bereits Wolldecken und andere Notfallausrüstung eingepackt, aber nach zwei Anrufen im tiefsten MeckPom haben sich meine Lieben entschieden lieber hier zu bleiben, als in einer Schneewehe nördlich von Rostock zu stecken.
Mir war das recht, so musste ich weder Autofahren noch kilometerweit laufen und konnte meine Aktivitäten auf das Anbellen von Enten in meinem Garten beschränken. Da ich nur sehr ungerne auf dem unebenen gefrorenen Boden überall laufe und mir an einem Eisstück eine etwa 3 mm große Schürfwunde am Fuß zugezogen hatte, beschränkte sich mein Auslauf angenehmerweise aufs Nötigste. Ich konnte also endlich einmal eine Woche ausschlafen, testen, wie lange ich auf einer Stelle des Sofas liegen kann, ohne Liegeschwielen zu bekommen und endlos herrlich entspannt meinen Yoga-Übungen nachgehen.
Nun hat am Montag aber wieder das harte Los des Bürohundes Einzug gehalten, das mit einem grauslich frühen Aufstehen um 7 Uhr beginnt und erst gegen 17.30 Uhr wieder endet. Schön ist das nicht. Und dann noch dieser Schnee. Ich versuche, zumindest drüben auf dem Rasen eine Stelle freizupinkeln, aber immer, wenn ich da bin, ist die schon wieder weiß. Und Häufchen…Kinder, hört mir auf damit. Es ist UNMÖGLICH! Ich finde keine Stelle mehr, an denen ich mich positionieren kann, ohne dass mir meine kleiner Bulldoggenpopo kalt wird! Nein, so geht das nicht weiter. Wenn es doch nur schon Sommer wär`…
Eure Mitleidsbekundungen nimmt gerne entgegen

Am 11. Februar 2010 um 20:47 Uhr
Armer, armer Henry! Vielleicht kannst Du ja noch ein bißchen von den Glücksgefühlen der letzten Woche (Sofaliegen extrem) zehren
Am 14. Februar 2010 um 16:22 Uhr
Hallo Henry, endlich bist Du wieder da! Ich habe Dich sehr vermisst! Ich mache mir grosse Sorge um Deine Schlürfwunde, sind sie eigentlich fachgerecht verarzt? Mit solchen Sachen ist nicht zu spassen. Stell Dir vor, in meinen Garten liegt cca halbe Meter Schnee, so kann ich ich Deine Traeume für die laeuen Ommerabenden vollkommmen verstehen. Schöen Grüsse Deine Csöpke